Dienstag, 11.12.2018
21.02.2018
   
Umfrage
 

Das Interesse an einem Neufahrzeug als Diesel sinkt.

Dieselfahrzeuge verlieren an Attraktivität

Angesichts des Dieselurteils am Donnerstag zeigen sich die Deutschen in Sachen Diesel verunsichert. Nur noch 14 Prozent würden aktuell nach einem Selbstzünder als Neuwagen schauen. Stattdessen präferieren 46 Prozent (Juli 2017 44 Prozent) Benziner, jeder Vierte liebäugelt mit einem Hybrid- oder Elektrofahrzeug (Juli 2017 24 Prozent). Das sind die Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Umfrage vom Online-Automarkt Autoscout24 im Januar 2018, wobei 1.024 Autohalter befragt wurden.

"Im Verlauf des vergangenen Jahres lässt sich ein leichter Preisrückgang bei Dieselfahrzeugen feststellen, während die Preise für Benziner steigen", sagt Dr. Sebastian Lorenz, Vice President bei AutoScout24. "Sollte das Bundesverwaltungsgericht entscheiden, dass Fahrverbote für Diesel zulässig sind, heißt das zwar noch nicht, dass tatsächlich Fahrverbote kommen – den Druck auf die Preise für Diesel wird das Urteil aber erhöhen. Die Hängepartie rund um dem Diesel wird so lange andauern, bis die Politik endlich Lösungen erarbeitet und Klarheit schafft, wie es mit dem Diesel weitergeht – das können die Bürger auch erwarten."

Alternative Antriebe gewinnen an Attraktivität

Insgesamt zwei Prozent der Autohalter haben ihr Fahrzeug laut Umfrage aufgrund der Diskussionen bereits verkauft, weitere 16 Prozent der Dieselhalter denken darüber nach. Während vor sechs Monaten noch 27 Prozent einen Selbstzünder fuhren, seien es jetzt nur noch 24 Prozent. Entsprechend stieg die Verbreitung von Benzinern von 70 auf 72 Prozent.

Weniger Sorgen über Fahrverbote

Elf Prozent der Teilnehmer fragt sich, in welchen Städten man künftig überhaupt noch Diesel fahren darf. Vor allem Dieselhalter würden sich Sorgen wegen drohender Fahrverbote (21 Prozent) machen. In einer Umfrage mit gleicher Fragestellung im Juli vergangenen Jahres dachten 14 Prozent (26 Prozent der Dieselfahrer) über drohende Fahrverbote nach – die Fahrverbotssorgen sind also leicht rückläufig. Auch schwächen sich die Sorgen über die Umweltverträglichkeit des Diesels ab. So machen sich laut Autoscout24 nur noch 15 Prozent Gedanken darüber, vor sechs Monaten waren es noch 18 Prozent. (tm)

   


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