Mittwoch, 02.12.2020
16.08.2016
   
Schwacke
 

Der in den vergangenen Monaten mit großen Schritten vollzogene Wertanstieg im Gebrauchtwagenmarkt geht in die Sommerpause.

Wenig Bewegung bei Restwerten und Standzeiten

Der in den vergangenen Monaten mit großen Schritten vollzogene Wertanstieg im Gebrauchtwagenmarkt geht in die Sommerpause. Laut einer aktuellen Analyse des Marktbeobachters Schwacke im August steigt der durchschnittliche Restwert eines Gebrauchtwagens aktuell um 0,1 Prozentpunkte auf nunmehr 56,1 Prozent. Um diesen Wert gehe es auch in den einzelnen Segmenten verglichen mit dem Vormonat hin oder her, eine klare Tendenz sei nicht auszumachen, hieß es.

Im Langzeitvergleich über zwei Jahre haben damit die Restwerte der in Deutschland gehandelten Gebrauchten um durchschnittlich drei Prozentpunkte zugelegt. Sieben der dreizehn verglichenen Fahrzeugsegmente hinken der Marktentwicklung hinterher - sei es, weil sie ohnehin bereits sehr werthaltig sind oder, wie im Falle der Oberklasse, die Verbesserung der Restwerte sehr beschaulich verläuft. Auffällig sind die Zugewinne bei den großen Luxus-SUV und vor allem bei den Sportwagen, deren Restwerte sich in den vergangenen zwei Jahren stark gesteigert haben.

Nach der kräftigen Beschleunigung in den Vormonaten pausiert die Branche auch bei den Standtagen etwas: Sie stagnieren auf einem Durchschnittsniveau von 99 Tagen. Das entspricht dem Vormonatswert, was jedoch dessen starken Gewinn bestätigt. Die Reduzierung der Verkaufsdauer um drei Tage im vergangenen Monat war demnach kein kurzfristiges Strohfeuer. Dass die Standtage im Durchschnitt keine Veränderung zeigen, liegt an der mangelnden Bewegung in den stückzahlstarken Segmenten.

Die meistgehandelten Fahrzeuge bei den Kleinwagen sowie in der Kompakt- und Mittelklasse verharren auf gleichem Niveau. Dadurch wirken sich erhebliche Änderungen in zwei Nischensegmenten nicht auf den Durchschnitt aus: In der Oberklasse sinkt die Verkaufsdauer binnen eines Monats um fünf auf 132 Tage, bei den Sportwagen liegt die Reduktion bei zwei auf jetzt 139 Tagen. Da in diesen Segmenten verhältnismäßig kleine Volumen gehandelt werden, sind solche großen Sprünge zwischen einzelnen Berichtszeiträumen nicht ungewöhnlich. (AH)


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