Samstag, 08.08.2020
21.12.2016
   
Schwacke
SchwackeNet
 

Die Restwerte bleiben laut Schwacke-Analyse in ruhigem Fahrwasser.

Länger warten, mehr verdienen

Die Restwerte bleiben in ruhigem Fahrwasser. Laut einer aktuellen Analyse von Schwacke hat sich in den vergangenen Monaten ein Preisplateau herausgearbeitet, das einen durchschnittlichen, drei Jahre alten Gebrauchtwagen mit 60.000 Kilometer Laufleistung bei 56,3 Prozent seines ehemaligen Listenpreises sieht. Dennoch gab es in einzelnen Segmenten etwas Bewegung, am meisten tat sich im Vergleich zum Vormonat bei den SUV aller Größenkategorien.

Der Zweijahresrückblick sieht ebenfalls SUV weit vorne – hier allerdings lediglich die Luxus-Modelle. Mit einer Erhöhung der Restwerte von 55,1 auf 61,0 Prozent liegen die großen SUV mit großem Abstand an der Spitze. Durchschnittlich erhöhten sich die Restwerte in den vergangenen 24 Monaten von 53,2 auf 56,3. Unterhalb dieses Mittels liegen sieben von 13 Fahrzeugsegmenten. Eine Besonderheit dabei sind abermals die SUV und Geländewagen, welche ihre durchgängig hohen Restwerte nochmals ausweiten konnten. Dass die kleinen SUV am Ende der Tabelle zur Restwertentwicklung stehen, liegt laut Schwacke an ihrem Ausgangswert – bereits vor zwei Jahren war es das mit Abstand wertbeständigste Segment.

Standtage im Überblick

"Die vorweihnachtlichen Käufe der Deutschen führten eher nicht auf den Hof der Gebrauchtwagenhändler, denn die Standtage sind weiter im Steigen begriffen", so die Marktbeobachter. Dabei gebe der durchschnittliche Wert (Anstieg von 100 auf 101 Tage binnen eines Monats) die Einzelentwicklung nur unvollständig wieder, denn in etlichen Segmenten ging es mit der Parkdauer sogar noch deutlich höher hinauf.

Spitzenbummler im Oktober bleiben Fahrzeuge der Oberklasse. Allerdings mit dem Kuriosum, dass sich hier die Standtage sogar reduziert haben (132 statt 135). Gleiches gilt für die Sportwagen, die ebenfalls einen rückläufigen Wert aufweisen. Während bei den Geländewagen die Standtage zuletzt abnahmen, ging es bei den anderen Offroad-Kollegen in die entgegengesetzte Richtung. Plus drei Tage für die Mittelklasse-SUV, sogar jeweils fünf Tage extra bei den kompakten und den Luxus-SUV. Obwohl diese Fahrzeuge bei den Kunden gefragt sind, sorgt das Angebot inzwischen für reichlich Auswahl und damit für eine längere Pause der Gebraucht-SUV beim Händler. Den schnellsten Umsatz bescheren derzeit Kleinwagen, Kompakt-Vans und mittelgroße SUV – die drei einzigen Segmente, in denen die Zahl der Standtage nicht dreistellig ist. (AH)


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