Dienstag, 16.07.2019
22.02.2019
   
Neue PR-Projekte des ZDK
 

Arne Joswig, Vorsitzender Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit im ZDK und Mitglied im ZDK-Vorstand

Informationsvermittlung 2.0

AUTOHAUS: Welche Themen stehen bei der Verbandskommunikation für die gesamte Kfz-Branche 2019 an?

Arne Joswig: Das Diesel-Thema wird uns weiter fordern, obwohl wir in den vergangenen drei Jahren einen bemerkenswerten Schwenk in der medialen Berichterstattung erlebt haben: vom Drecks-Diesel über die Hardware-Nachrüstung bis hin zur Debatte über Grenzwerte und Messstellen. Daran hat die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in unserer Verbandsorganisation einen wichtigen Anteil – vom ZDK über die Landesverbände bis hin zu den Innungen. Und darauf können wir stolz sein.

Stärker in den Fokus rücken will der ZDK das Thema synthetische Kraftstoffe. Ein Zukunftsfeld, dem unserer Ansicht nach bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Weiterhin steht die digitale Transformation auch im Kfz-Gewerbe auf der Agenda. Als Angebot für die Autohäuser und Werkstätten gibt es die Digitalisierungsplattform DISERVA. Dort erhalten Kfz-Betriebe kostenlos einen Überblick über am Markt verfügbare digitale Ansätze, von Portalen für die Fahrzeugvermarktung über Plug-Ins für die eigene Website bis hin zu Helfern im Büroalltag. Eine echte Orientierungshilfe!

Kampagnen

AH: Der ZDK organisiert über das Jahr für das Kfz-Gewerbe gezielte Kampagnen. Welche stehen hier wann an? Wie kann sich daran das einzelne Mitglied beteiligen?

A. Joswig: Ganz aktuell steigen wir in das Thema "Reifen" ein – mit der Beteiligung an der Initiative Reifenqualität des Deutschen Verkehrssicherheitsrats und weiterer Partner. Für die Betriebe stehen zur Wechselzeit auf Sommerreifen zahlreiche Info- und Werbemittel bereit, unterstützt durch bundesweite Pressearbeit. Hier kann das einzelne Mitglied auch Werbematerialien über den ZDK beziehen.

Darüber hinaus gibt es das ganze Jahr über zahlreiche andere Möglichkeiten, die Service-Kompetenz unserer Autohäuser und Werkstätten in den medialen Blickpunkt zu rücken. Zu nennen sind hier saisonale Themen wie Frühjahrscheck und Klimaservice im April, Glasgeschäft im Mai, Urlaubscheck ab Juni sowie Licht-Test und Winterreifen im Herbst. Auch hier leistet der ZDK Unterstützung durch übergreifende Medienarbeit, aber auch ganz praktisch mit Werbemitteln und Give-aways über den Kfz-Meister-Shop im Internet.

Die ZDK-App

AH: Der ZDK hat eine App für Kfz-Innungen entwickelt. Was beinhaltet diese?

A. Joswig: Es ist ein zusätzlicher digitaler Informationskanal, der die Betriebe mit aktuellen Nachrichten aus der Verbandsorganisation versorgt – vom ZDK über die Landesverbände bis hin zur Innung. Die App kfz.innung hat zwei Funktionen. Zum einen sorgt sie für die schnelle, kontinuierliche Übermittlung wichtiger Informationen an die Empfänger auch mittels einer Push-Funktion. Zum anderen stärkt sie die wichtige Bindung zur Innung. Denn als Absender der Nachrichten erscheint für den Betrieb seine zuständige Innung. Das ist seine berufsständische Heimat, sie soll bei ihm präsent sein mit nutzbringenden Informationen.

AH: Ist es jetzt im Zeitalter der Digitalisierung endlich möglich, dass der ZDK über gewichtige Neuerungen die Mitglieder direkt informieren kann oder muss man immer noch die Hürde der Landesverbände und der einzelnen Innung nehmen?

Joswig: Die App erleichtert die Informationsvermittlung, ohne die Landesverbände und Innungen auszuschließen. Sie sind unverzichtbare Lieferanten eigener Informationen, die ebenfalls über die App transportiert werden. Stellen sie sich das Ganze wie eine Tageszeitung vor: Das Überregionale speist der ZDK ein, die Landesthemen bringt der Landesverband und die Innung deckt den so wichtigen Lokalteil ab. Insofern ist das eine zielführende Arbeitsteilung zum Nutzen des einzelnen Betriebes.

Betriebsdatenbank

AH: Wie sieht der aktuelle Stand der Betriebedatenbank aus? Und was wird damit bewirkt?

Joswig: Das ist ein wichtiges Projekt, um den Kontakt zwischen Betrieb und Endverbraucher herzustellen. Dafür muss die bestehende Betriebedatenbank modernisiert werden. Das Projekt wird in Kürze gestartet. Als Beispiel soll es einfach und schnell möglich sein, dass junge Menschen in ihrer Region Ausbildungsbetriebe finden. Und Autofahrer bekommen Betriebe in Standortnähe angezeigt, wenn sie etwa eine Panne haben oder einen Serviceauftrag erteilen wollen.

AH: Herzlichen Dank für das Gespräch!

(Interview: Prof. Hannes Brachat)


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