Mittwoch, 08.04.2020
25.02.2020
   
Ebay
 

Die Deutschland-Zentrale von Ebay in Berlin

Verkauf von Kleinanzeigengeschäft rückt näher

Der Internetmarktplatz Ebay prüft weiter strategische Zukunftsoptionen für seine Kleinanzeigensparte "Classifieds", zu der in Deutschland unter anderem die Autobörse Mobile.de gehört. Der Verkauf des Geschäftsbereichs steht dabei offenbar ganz oben auf der Agenda. Man sei aktuell mit mehreren Interessenten im Gespräch, teilte das Unternehmen am vergangenen Freitag in San José/Kalifornien mit. Bis Mitte des Jahres wolle Ebay dann über den Verlauf der Gespräche informieren. Zentrales Ziel sei, den Ertrag für die Aktionäre zu maximieren, sagte Interims-CEO Scott Schenkel.

Namen von potenziellen Käufern wurden in der Unternehmensmitteilung nicht genannt. Doch bereits seit einem Jahr wird der deutsche Medienkonzern Axel Springer mit einer möglichen Übernahme in Verbindung gebraucht. Berichten zufolge sollen auch der südafrikanische Technologieinvestor Naspers sowie die Investmentgesellschaften TPG und Blackstone Interesse an der "Classifieds"-Sparte haben. Der Wert des Geschäftsfelds wird von Branchenkennern auf rund zehn Milliarden US-Dollar taxiert.

Auf Druck einflussreicher Hedgefonds nimmt Ebay derzeit sein Portfolio unter die Lupe. Die Finanzinvestoren fordern, zur Steigerung des Aktienwerts den US-Konzern aufzuspalten. Die Firmen Elliott Management und Starboard Value drängten in diesem Zusammenhang auf die Trennung von der Classifieds Group. Im November 2019 stieß Ebay bereits die Ticketbörse Stubhub ab. Für rund vier Milliarden Dollar ging das Internetportal an den Rivalen Viagogo.

Markt in Bewegung

Mobile.de sieht sich mit mehr als 1,5 Millionen inserierten Pkw, Nutzfahrzeugen und Motorrädern als Nummer eins unter Deutschlands Autobörsen. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben mit rund 42.000 Händlern zusammen. Hauptkonkurrent ist Autoscout24, das bereits Ende vergangenen Jahres einen neuen Eigentümer bekam. Der amerikanische Finanzinvestor Hellman & Friedman erwarb für rund 2,9 Milliarden Euro die Plattformen Autoscout24 und Finanzcheck. (rp)


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