Mittwoch, 21.10.2020
01.10.2020
   
Dataforce-Analyse
 

In den nächsten Monaten wird sich nach Ansicht von Dataforce der GW-Markt wieder normalisieren.

Mittelalte Pkw besonders gefragt

In der Corona-Pandemie sei das eigene Auto zur Sicherstellung der Mobilität wieder sehr viel wichtiger geworden, heißt es in einer Mitteilung von Dataforce. Gleichzeitig müssten Autokäufer aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit sparen. Mittelfristig werde beides die Gebrauchtwagennachfrage stärken, teilweise auf Kosten des Neuwagenmarkts. Dadurch habe der Gebrauchtwagenmarkt bereits jetzt einen großen Teil der Lockdown-bedingten Einbrüche aufgeholt - mit 6,2 Prozent sei der Rückgang im Vergleich zu 2019 deutlich moderater als bei den Erstzulassungen (minus 28,8 Prozent).

Schwierigkeiten gebe es aber noch bei jungen Gebrauchten, Autos, deren Erstzulassung weniger als zwölf Monate zurückliege. In diesem Segment orientiere sich die Nachfrage stärker an der nach Neuwagen. Wer sich trotzdem für einen jungen Gebrauchten interessiere, müsse lange suchen und habe durch den Einbruch bei Eigenzulassungen der Händler nur wenig Auswahl.

Positiv hätten sich dagegen die Besitzumschreibungen von ein bis sechs Jahre alten Pkw entwickelt. In diese Gruppe fallen laut Dataforce die meisten früheren Firmenwagen. Aber auch viele private Halter stiegen nach dieser Zeit auf ein neues Auto um, so dass sieben von zehn Besitzumschreibungen in diese Kategorie fielen.

Bei noch älteren Fahrzeugen seien die Transaktionen wiederum zurückgegangen. Und das, obwohl diese einen stetig wachsenden Teil des Fahrzeugbestands ausmachten. Ein Grund dafür seien auch die Probleme bei den Zulassungsstellen, die bei den hier vorherrschenden Transaktionen zwischen Privatpersonen noch mehr in den Fokus rückten.

In den nächsten Monaten wird sich nach Ansicht von Dataforce der Gebrauchtwagenmarkt wieder normalisieren. Nachholeffekte durch den Lockdown spielten keine große Rolle mehr und auch der Rückstau bei den Zulassungsstellen werde sich auflösen. Während der massive Ausfall im Frühjahr in der Jahresbilanz 2020 wohl nicht mehr vollständig aufgeholt werde, stünden die Zeichen für 2021 auf Wachstum. (AH)


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