Sonntag, 07.06.2020
11.05.2020
   
Re-Start
 

Maik Kynast: "Die Nutzung des digitalen Vertragsabschlusses stieg in der Hochphase des Lockdowns stark an."

Santander unterstützt Handelspartner

Santander hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket für seine Handelspartner zum Neustart des stationären Autogeschäfts geschnürt. Wie das Unternehmen am Montag in Mönchengladbach mitteilte, wird für diverse Konditionen eine 90-tägige Vorlaufzeit eingeführt, sodass Kunden ihre erste Rate erst nach drei Monaten bezahlen müssen. Gleichzeitig werden die maximalen Laufzeiten für klassische Kredite auf 120 Monate und bei Budgetfinanzierungen auf 72 Monate erhöht.

Als "Produkt der Stunde" bezeichnete Maik Kynast, Bereichsleiter Vertrieb Mobilität und Waren, die Finanzierung "AutoFlex". Dabei können die Kunden die Ratenhöhe jederzeit und kostenfrei individuell erhöhen oder verringern (bis zur vereinbarten Mindestrate). Diese Finanzierungsart treffe in der aktuellen Situation genau die Bedürfnisse der Endkunden und helfe ihnen bei ihrer Kaufentscheidung, hieß es.

Beim privaten Fahrzeugleasing gibt es im Aktionszeitraum (15. Mai bis 30. Juni 2020) automatisch und kostenlos die Versicherung "Santander Protect" zum Vertrag. Im Fall von Arbeitslosigkeit und -unfähigkeit stellt Santander dem Kunden eine finanzielle Absicherung in Höhe von 200 Euro pro Monat zur Verfügung. Darüber hinaus wurde das Leasingprodukt um die – ebenfalls erweiterten – Services "GAP Premium" und "GAP Premium Plus" ergänzt.

Groß angelegte Endkundenaktion

In den kommenden Wochen will Santander gezielt autokreditaffine Endkunden mit besonderen Angeboten anschreiben. Kynast: "Ziel ist es, den Handelspartnern nach den Schließungswochen aktiv Kunden zuzuführen." Kunden, die innerhalb von drei Monaten nach Mailingeingang im Rahmen dieser Aktion eine Finanzierung über die Bank abschließen, würden zusätzlich honoriert. Für eine entsprechende Aufmerksamkeit werde die Re-Start Kampagne medial auf allen Fachkanälen durch Anzeigenschaltungen, Newsletter und einen neuen Podcast begleitet.

Kynast hob hervor, dass die Digitalisierung für die Branche unerlässlich geworden sei. Das habe die Corona-Krise deutlich gemacht. "Die Nutzung des digitalen Vertragsabschlusses stieg in der Hochphase des Lockdowns stark an. Die guten Erfahrungen aus der Krisenzeit helfen uns jetzt allen, die Herausforderung der Digitalisierung noch besser zu gestalten und gleichzeitig auf das veränderte Kundenverhalten einzugehen."

Bereits vor Krise hatte Santander verschiedene Prozesse und Lösungen an den Start gebracht, neben dem digitalen Vertragsabschluss auch einen Finanzierungsrechner für die Händler-Website mit Bonitätsprüfung. In wenigen Tagen soll ein Online-Ankauf-Tool folgen. Weitere Werkzeuge seien in Vorbereitung, so Kynast. (AH)


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