Sonntag, 17.02.2019
05.02.2019
   
Mobile.de-Automarkt-Report
 

Mobile.de-Automarkt-Report: Die Preise sind im Januar - bis auf die Oberklasse - in allen Segmenten gestiegen.

Steigende Angebotspreise, sinkendes Fahrzeugalter

"Die Angebotspreise steigen und Fahrzeugalter sowie Laufleistung sinken, der von Ende 2018 bekannte Markttrend setzt sich im neuen Jahr fort. Das belegt auch das aktuelle Mobile.de Autobarometer", erklärt Daniel Breves, Commercial Director bei Mobile.de, hinsichtlich des hauseigenen Automarkt-Reports. Die Analyse basiert auf rund 750.000 von insgesamt mehr als 1,5 Millionen Inseraten auf Deutschlands größtem Online-Fahrzeugmarkt.

Positiv entwickelten sich im Januar die Angebotspreise. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 3,2 Prozent. "Und das über nahezu alle Segmente", erklärt Breves. Nur Oberklasse-Autos wurden im Januar etwas günstiger angeboten, die Inseratspreise sanken leicht um 0,7 Prozent. Am stärksten stiegen sie mit jeweils 4,6 Prozent dagegen bei den Kleinwagen und den Sportwagen.

Dass Oberklasse-Fahrzeuge für weniger Geld zum Verkauf standen als noch im Januar 2018, lag auch an der veränderten Altersstruktur. Denn während das Alter der auf Mobile.de angebotenen Autos insgesamt um 2,3 Prozent sank, legten die Oberklässler im Vorjahresvergleich um fünf Prozent zu. Durchschnittlich beträgt das Alter auf Deutschlands größtem Online-Fahrzeugmarkt rund 42 Monate, in der Oberklasse sind es knapp 50 Monate. Am stärksten sank das Fahrzeugalter dagegen in der Mittelklasse (3,4 Prozent), die jüngsten Fahrzeuge waren mit rund 37 Monaten die Geländewagen und SUV.

Jüngere Autos, weniger Fahrleistung – diese Gleichung galt auch im Januar 2019. Mit durchschnittlich 51.700 Kilometern sank die Laufleistung im Vergleich zum Vorjahreswert (54.700 Kilometer) um mehr als fünf Prozent. "Nur Minis und Oberklasse-Autos hatten mehr Kilometer auf der Uhr als noch im Vorjahr", weiß Breves von Mobile.de. In der Oberklasse stieg die Laufleistung leicht (0,9 Prozent), bei den Minis dagegen spürbar (3,6 Prozent).

Standzeiten haben sich erhöht

Erhöht haben sich im Januar allerdings die Standzeiten der Gebrauchtwagen. Sie liegen jetzt bei durchschnittlich 107 Tagen. Das sind fünf Tage mehr als im Vorjahresmonat und acht Tage mehr als im Dezember. Aber: "Der große Sprung zum Vormonat ist erfahrungsgemäß saisonal bedingt", so Breves. Auch in den vergangenen Jahren erhöhten sich die Standzeiten von Dezember auf Januar spürbar – um in den nächsten Monaten auf ein niedrigeres Niveau zu sinken. Am schnellsten fanden im Januar Kleinwagen (98 Tage) und Pkw der oberen Mittelklasse (100 Tage) neue Besitzer. (AH)


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