Mittwoch, 02.12.2020
16.02.2017
   
Bilanz im Kfz-Gewerbe
 

Das deutsche Kfz-Gewerbe wächst bei Handel und Service.

Verkäufe und Werkstattaufträge treiben Umsatz

Das deutsche Kfz-Gewerbe wächst bei Handel und Service. So stieg der Umsatz im Jahr 2016 um 9,9 Prozent auf knapp 172 Milliarden Euro (Vorjahr: 156,5 Milliarden Euro). "Wenn sich die Umsatzrendite ähnlich entwickelt hätte, wäre die Freude noch etwas größer", sagte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski auf der Jahrespressekonferenz am Donnerstag in Berlin. Die vorläufige Durchschnittsrendite komme mit 1,6 bis 1,9 Prozent nicht wirklich von der Stelle (Vorjahr: 1,6 Prozent). "Wer den Autohandel als unverzichtbare Schnittstelle zum Kunden erhalten will, muss ihm auch Luft zum Atmen lassen. Und die fängt bei drei Prozent Mindestrendite an", so der Händlersprecher.

Besonders gering sei der Gewinnanteil im Neuwagenverkauf. Karpinski nannte es "bedenklich, wenn wir im Kerngeschäft des Autohandels kaum noch Geld verdienen". Die Gründe für den wenig lukrativen Neuwagenverkauf seien vielfältig. Kosten entstünden durch immer neue Hersteller-Auflagen für Änderungen am Erscheinungsbild der Autohäuser, durch neue Werkstatt-Technik, gesetzliche Vorgaben und die Umstellung auf neue Verkaufskonzepte im Internet.

Gemessen am Umsatz lief es 2016 im Gebrauchtwagenhandel am besten. Der Absatz zog um ein Prozent auf etwas über 7,4 Millionen Einheiten (7,33 Millionen) an. Daran hatte das Kfz-Gewerbe einen Anteil von 68 Prozent (61 Prozent). Der Umsatz wuchs um 17 Prozent auf 67,6 Milliarden Euro (57,8 Milliarden Euro). Im Neuwagenbwereich ließen rund 145. 600 mehr verkaufte Autos den Umsatz um 4,9 Prozent auf 61 Milliarden Euro steigen (58,2 Milliarden Euro). Besonders erfreulich: Der Anteil der Privatkunden am Neuwagengeschäft betrug 35 Prozent und ist erstmals seit langem wieder gewachsen (34,2 Prozent).

Besser als 2015 lief auch das Werkstattgeschäft. Die Umsätze stiegen um 5,6 Prozent auf knapp 32 Milliarden Euro (30,3 Milliarden Euro). Im Durchschnitt waren die Werkstätten im vergangenen Jahr mit 85 Prozent ausgelastet, das sind zwei Prozentpunkte mehr als in 2015. (se/dpa)


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