Mittwoch, 23.05.2012
06.11.2009
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Steigende Verkäufe

Für 2009 rechnet Toyota mit einem Fehlbetrag von 1,5 Milliarden Euro.

Toyota mit besseren Aussichten

Beim weltgrößten Autobauer Toyota hat sich die Stimmung überraschend aufgehellt. Zwar erwartet der Konzern weiter einen Milliardenverlust für das laufende Geschäftsjahr, allerdings soll das Minus dank drastischer Kostensenkungen und unerwartet steigender Verkäufe wesentlich geringer ausfallen als befürchtet. Auch profitiert der Hersteller von den weltweiten Konjunkturspritzen.

Wie der japanische Branchenprimus am Donnerstag mitteilte, dürfte unter dem Strich ein Fehlbetrag von 200 Milliarden Yen (1,5 Mrd Euro) statt zuvor geschätzter 450 Milliarden Yen anfallen. Operativ dürfte sich ein Verlust von 350 statt 750 Milliarden Yen ergeben bei einem Umsatz von 18 statt 16,8 Billionen Yen.

Im zweiten Quartal des bis zum 31. März 2010 laufenden Geschäftsjahres verbuchte Toyota einen Nettogewinn von 21,8 Milliarden Yen. Das sind zwar 84 Prozent weniger als im Vorjahresquartal, viele Experten hatten aber einen Verlust erwartet. Auch operativ ergab sich überraschend ein Gewinn von 58 Milliarden Yen. Im Vorjahr waren es 169,5 Milliarden Yen.

Zuvor hatten bereits Honda und Japans Nummer Drei Nissan ihre Jahresprognosen angehoben. Toyota ist allerdings der einzige der drei führenden Autobauer Japans, der für dieses Geschäftsjahr sowohl operativ als auch unter dem Strich weiter mit Verlusten rechnet. Der starke Yen setzt Toyota zu. Am Vortag hatte der Konzern die Branche mit dem Beschluss geschockt, angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage die Formel 1 zu verlassen. Allerdings kämen die Kostensenkungen schneller voran als erwartet.

Bezogen auf das erste Geschäftshalbjahr verbuchte Toyota unter dem Strich einen Verlust von 55,9 Milliarden Yen nach einem Gewinn von 493,5 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz brach um 31,3 Prozent auf 8,38 Billionen Yen ein. Für das Gesamtgeschäftsjahr hob die Toyota-Gruppe, zu der auch Daihatsu Motor und Hino Motors gehören, wegen der starken Nachfrage nach Hybrid-Modellen das globale Absatzziel von 6,6 Millionen auf 7,03 Millionen Autos an. (dpa)

 


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