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Achtung bei starken Gebrauchsspuren trotz geringer Laufleistung.
Tachomanipulation?
Tachomanipulationen sind im Chip-Zeitalter sogar für Experten kaum mehr festzustellen. Darauf wies der TÜV Süd in München hin. Die Fachleute vom Auto-TÜV haben allerdings Indizien genannt, bei welchen der Kaufinteressent sich nochmals vergewissern sollte.
Die Kilometerzähler funktionieren heutzutage elektronisch, ob hier mutwillig etwas verändert wurde, ist auch für Experten nur äußerst schwer festzustellen. Der Endverbraucher ist chancenlos. Selbst eine Motoruntersuchung kann keine Gewissheit geben, wenn Zweifel über die wirklich zurückgelegten Kilometer bestehen. Der Nachweis sei nur über das Auslesen des elektronischen Fehlerspeichers im Tacho möglich, was kompliziert, kostspielig und daher kaum praktikabel ist, erklärte der Überwachungsverein.
Wenn ein sechs Jahre altes Auto erst 30.000 Kilometer auf dem Zähler hat, dann auf jeden Fall den Grund dafür erfragen. Sitze und Polster sind stark abgenutzt, auch Schaltknauf, Lenkradkranz oder Pedalgummis zeigen deutliche Spuren von vielen Fahrten. Dann kann es eigentlich nicht sein, dass der Wagen nur wenige Kilometer unterwegs war. Hier sollte bei Inzahlungnahme des GW gesundes Misstrauen an den Tag gelegt werden. (red)
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