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Köln
"Mer losse d´r Strom en Kölle" - im Kölner Alltagsbetrieb sind zunächst zehn Nutzfahrzeuge, ab 2011 15 Pkw mit Kölner Strom unterwegs.
Pilotprojekt zu Elektroautos gestartet
Die Tauglichkeit strombetriebener Fahrzeuge wird bei einem großangelegten Pilotprojekt in Köln untersucht. In den nächsten Monaten werden im Stadtgebiet 25 Transporter und Pkw mit Elektroantrieb unterwegs sein.
Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen begleiten den Versuch und rechnen die Ergebnisse auf Nordrhein-Westfalen hoch. Dabei gehe es um Fragen wie Ladezeiten und die Haltbarkeit von Batterien, aber auch um Sicherheit und die Akzeptanz in der Bevölkerung.
Ford stellt zunächst zehn Nutzfahrzeuge des Typs Transit zur Verfügung, die unter anderem von Kurierdiensten und den Abfallwirtschaftsbetrieben im Alltagsbetrieb eingesetzt werden sollen. Die Fahrzeuge werden mit GPS-Sendern überwacht. Von 2011 an kommen 15 elektrobetriebene Ford Focus hinzu. „Es geht letztlich darum, eine Antwort auf die Frage zu geben, ob batteriebetriebene Elektrofahrzeuge in Europa eine Zukunft haben könnten“, sagte Ford- Deutschland-Chef Bernhard Mattes.
Die umgerüsteten Ford Transit beziehen ihren Strom aus Lithium- Ionen-Batterien, die an einer normalen 230 Volt-Steckdose aufgeladen werden könnten. Der Energieversorger RheinEnergie will bei dem bis Mitte 2011 dauernden Projekt 40 Stromtankstellen in der Innenstadt aufstellen, an denen die Testfahrzeuge kostenlos angeschlossen werden können. Ein kompletter Ladevorgang dauert nach Angaben von Mattes sechs bis acht Stunden. Vollgeladen könnten die Wagen maximal 160 Kilometer weit fahren. (dpa)
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(Foto: Ford Werke)








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