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Absatzkrise
Für das Geschamtjahr rechnet PSA mit ein bis zwei Milliarden Euro Verlust.
Peugeot rutscht tief in die roten Zahlen
Europas zweitgrößter Autobauer PSA Peugeot Citroën ist wegen der weltweiten Absatzkrise im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Umsatz brach um mehr als ein Fünftel ein, wie das Unternehmen am Mittwoch in Paris mitteilte. Für das Gesamtjahr werde unverändert ein operativer Verlust von ein bis zwei Milliarden Euro erwartet.
Nach den ersten sechs Monaten verbuchte der Autobauer ein operatives Minus von 1,33 Milliarden Euro nach einem Plus von 1,03 Milliarden im Vorjahr. Unterm Strich stand ein Minus von 962 Millionen im Vergleich zu einem Gewinn von 733 Millionen zuvor. Der Umsatz brach um knapp 22 Prozent auf 23,5 Milliarden Euro ein.
Unternehmenschef Philippe Varin, der im März den zuvor als Sanierer geholten PSA-Chef Christian Streiff ersetzte, erwartet für das Gesamtjahr nach wie vor einen Rückgang des europäischen Automarkts von 12 Prozent. Mit einer Erholung sei erst Ende 2010 zu rechnen. (dpa)
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