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Kein Käufer in Sicht
Opel-Chef Hans Demant
Opel-Chef Demant für Verbleib bei General Motors
Nach Ansicht von Opel-Chef Hans Demant ist es keine Option, den deutschen Autobauer aus dem angeschlagenen US- Mutterkonzern General Motors (GM) herauszulösen. Man sei bald 80 Jahre Teil des Konzerns, da seien Strukturen gewachsen, sagte Demant am Dienstag dem Rundfunksender Bayern2. So befindet sich in Rüsselsheim das zweitgrößte Entwicklungszentrum von GM mit weltweiter Bedeutung. Allein die Einkünfte aus den 1,6 Millionen verkauften Autos in Europa würden nicht ausreichen, „um die Gesamtentwicklung, die wir machen müssen, zu bezahlen“.
„Das heißt, es macht keinen Sinn, ein Unternehmen in unserer Größe völlig selbstständig zu machen“, resümierte Demant. „Als Teil eines großen Konzerns zu agieren, hat eine ganze Menge Vorteile, sowohl für Opel als auch für unsere Mitarbeiter.“
Gesamtbetriebsratschef bleibt skeptisch
Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hat Vorschläge für eine Abspaltung des Autobauers vom angeschlagenen US- Mutterkonzern General Motors (GM) als unrealistisch zurückgewiesen.
Er habe zwar gewisse Sympathien für diesen Gedanken. „Aber man muss die Realitäten sehen in einer globalisierten Welt. Der zentrale Punkt ist, General Motors würde uns nicht gehen lassen“, sagte Franz am Dienstag in Rüsselsheim. Die Deutschland-Zentrale habe die Entwicklungsverantwortung für mehr als 4 Millionen Fahrzeuge mit Zukunft. „Ohne diese Entwicklungs-Expertise hier am Standort wäre General Motors für die Zukunft noch viel schlechter aufgestellt.“
Angesichts der Probleme von Opel mit der drohenden Insolvenz der Konzernmutter und der Bitte um eine Milliarden-Bürgschaft hatte es in den vergangenen Tagen auch Vorschläge gegeben, die deutsche Tochter aus dem GM-Verbund herauszutrennen. (dpa)
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(Foto: Torsten Silz/ddp)








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