Montag, 19.02.2018
08.02.2018
   
Mobile.de
Gebrauchtwagenhandel
 

Im Januar verlor der Abverkauf auf der größten Online-Autobörse Mobile.de etwas an Fahrt.

Solider Jahresstart für GW-Handel

Das deutsche Gebrauchtwagengeschäft im Internet ist – saisontypisch – verhalten ins neue Jahr gestartet. Im Januar verlor der Abverkauf auf der größten Online-Autobörse Mobile.de etwas an Fahrt. Wie der Fahrzeugmarkt mitteilte, erhöhten sich die Standtage segmentübergreifend um 5,9 Prozent gegenüber dem Dezember 2017. Gebrauchte fanden so im Schnitt nach rund 102 Tagen einen Käufer.

Am schnellsten verließen Modelle der Segmente Kleinwagen (94 Tage / Durchschnittspreis 11.806 Euro), Obere Mittelklasse (97 Tage / Durchschnittspreis 32.489 Euro) und Mittelklasse (101 Tage / Durchschnittspreis 24.485 Euro) den Händlerhof. Zu den Langstehern gehörten besonders die Sportwagen (110 Tage / Durchschnittspreis 71.633 Euro), Oberklasse-Fahrzeuge (110 Tage / Durchschnittspreis 60.867 Euro) und Kleinstwagen (108 Tage / Durchschnittspreis 9.427 Euro).

Stabil blieb das Preisniveau: Gebrauchtwagen wurden mit durchschnittlich ca. 22.900 Euro auf Mobile.de gehandelt. Anders als in den Vorjahren zogen die Preise zum Jahreswechsel sogar leicht an: Verglichen mit Dezember 2017 waren Gebrauchte im Schnitt etwas teurer (plus  0,6 Prozent). "Im Übergangsmonat Januar stellt der Handel die Weichen für das wichtige Frühjahrsgeschäft", erklärte Torsten Wesche, Leiter des Mobile.de Händlervertriebs. "Wir beobachten, dass sich das Flottenangebot verjüngt, was den konstant hohen Durchschnittspreis erklärt."

An Marktwert legte besonders das Fahrzeugsegment Minis zu. Innerhalb eines Monats stieg der Durchschnittspreis im Vergleich zum Dezember um 5,7 Prozent. Die Preise für Vans kletterten um 1,8 Prozent, und Geländewagen wurden zum ersten Mal seit fünf Monaten zu einem Durchschnittspreis von mehr als 35.000 Euro (plus 0,9 Prozent) gehandelt.

Bestand geht leicht zurück – und wird jünger

Die Mobile.de Marktdaten zeigen weiter, dass das Angebot marktübergreifend im Januar leicht zurückging (minus 1,7 Prozent). Wesche: "Schaut man sich die Segmente im Detail an, wird deutlich, dass viel in Bewegung ist. So wittern die Marktakteure bei den Minis augenscheinlich ein gutes Geschäft. Allein hier stockten sie ihre Bestände um satte 15,9 Prozent auf." Interessant sei, dass sich die Modelle in dieser Klasse um 7,1 Prozent verjüngte.

Ganz anders bei den Vans: Sie wurden mit – 15,9 Prozent deutlich weniger angeboten und waren zudem mit einem Plus von 5,2 Prozent älter als im Vormonat. Dennoch fokussiert der Handel segmentübergreifend junge Gebrauchte: Einjährige verbuchten ein Angebotsplus von 1,2 Prozent und ein- bis dreijährige Fahrzeuge legten um 0,8 Prozent zu. (AH)


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