Sonntag, 20.05.2012
11.08.2010
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Mit angezogener Handbremse durchs Social Web

Aus GW-trends 3/2010

Von Marco Wegleiter

Straßen, Fernsehsendungen, Magazine, Internet – das Auto ist überall und allgegenwärtig. Man redet darüber, man freut sich darüber, man ärgert sich darüber. Also ein Thema mit Emotionen unter der Haube. Doch wie sieht es damit in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Youtube & Co. aus? Social Media bewegt zurzeit die Massen: 14 Millionen Facebook-Nutzer aller Altersgruppen im deutschsprachigen Raum machen deutlich, wo sich Käufer online aufhalten. Dabei ist der soziale Aspekt der Motor und die Technik das Fahrgestell. Es geht in erster Linie um Kommunikation und Zusammengehörigkeit.

Ende der Einwegbotschaften

Händler stellen sich daher die Frage, ob sie ihr Geschäft auch in diese Netzwerke einbringen sollen. Kann das in dieser Branche von Nutzen sein? Derzeit ist die Unsicherheit unter den Händlern jedoch groß. Kein Wunder, gibt es doch kaum nennenswerte Praxisbeispiele im deutschsprachigen Raum. Hingegen gibt es genügend Web 2.0-Plattformen, um schnell den Überblick zu verlieren.

Social Media ist ein kostengünstiges Kommunikationswerkzeug, mit dem man eine Community aufbauen kann und damit Dialoge statt Einwegbotschaften ermöglicht. Kunde = „Brand-Evangelist“ Einige Autoproduzenten fahren bereits auf Social Media ab. Ford beispielsweise hat zur Markteinführung des Fiesta 2010 in den USA eine beispiellose Kampagne gestartet – das Fiesta Movement. 100 „Fiesta-Agenten“ bekommen sechs Monate lang einen Fiesta und dürfen ihre Erfahrungen via Social Media teilen. Zusätzlich nehmen sie an Missionen aus den Bereichen Reisen, Abenteuer, soziale Projekte, Technologie, Design und Unterhaltung in verschiedenen Städten teil und bloggen ihre Meinungen, Videos und Fotos auf Facebook, Youtube, Twitter & Co. Ford bekommt so Erfahrungswerte und stärkt sein Image. Dabei erhält Ford die Aufmerksamkeit der Zielgruppe und macht die Teilnehmer zu „Brand-Evangelists“, also Enthusiasten der Marke.

In Deutschland gilt der Daimler-Blog als Vorzeigeprojekt, hier dürfen Mitarbeiter bereits seit Oktober 2007 über ihren Arbeitsalltag oder neue Entwicklungen bloggen und das parallel zur offiziellen Konzernmeinung.

| Lesen Sie weiter auf Seite 2: Beziehungen aufbauen und pflegen

 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

05. Juli 2011 13:13
U. Rost von www.finestautomotive.com meint:
Persönlich würde ich die Handbremse sofort lockern. Socia-Media ist absolut ein Thema bei Gebraucht- und Neuwagen. Eine Verlinkung hin zur eigenen Plattform ist dank facebook jederzeit möglich und somit ein zusätzliche Möglichkeit interessierte User zu generieren.

Ein gutes Beispiel: http://www.facebook.com/pages/FINESTAUTOMOTIVEcom/158822460853052

MfG
U. Rost
FINESTAUTOMOTIVE.com


17. August 2010 21:25
Juan Gabriel Andino / www.coche.es meint:
Speziell wollte ich hier noch mal das Projekt “Ebuga” erwähnen welches von unseren Bekannten und Partnern international (ebuga.es, ebuga.de, etc.) betrieben wird. Ebuga ist ein soziales Netzwerk welches sich mit Autos beschäftigt.
Besonders interessant find ich die teilweise gnadenlosen (aber auch sehr positiven) Auto- und Händlerbesucherkritiken.
Einigen sollen diese Kritiken schon zur Auswahl des Händlers geholfen haben.
MfG,
Juan Gabriel Andino
www.coche.es


12. August 2010 09:02
Jürgen Gaul meint:
Wir sind noch nicht weit, aber wir sind dabei:
http://www.facebook.com/pages/Bad-Neustadt-An-Der-Saale-Germany/Autohaus-Gaul-Klamt/284738063400
... hier schon seit 2007!
http://blog.gaul-klamt.de/
Einen meßbaren Erfolg konnten wir noch nicht verzeichnen, aber der User erfährt etwas über unseren Betrieb und unser Tun, und das ist in der Anonymität im Web heute ganz wichtig.

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