Montag, 21.05.2012
02.12.2011
Share |
   
KBA

Das Neu- und Gebrauchtwagengeschäft im Jahr 2011 liegt auf einem sehr guten Niveau.

Marke von 6 Millionen Gebrauchtwagen geknackt

Der Gebrauchtwagenmarkt hat die 6-Millionen-Grenze geknackt: Waren es von Januar bis Oktober noch 5,7 Millionen, sind im November 568.358 Pkw-Umschreibungen dazugekommen. Dies bedeutet eine Zunahme um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im bisherigen Jahresverlauf wechselten somit rund 6,28 Millionen Fahrzeuge ihren Besitzer (plus 5,4 Prozent).

Neuzulassungen bis Jahresende bei 3,2 Millionen Einheiten

In Deutschland werden in diesem Jahr rund 3,2 Millionen neue Autos in den Verkehr gebracht und damit zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Diese Prognose gab das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Freitag in Flensburg bei der Veröffentlichung der November-Neuzulassungen ab. Nach den ersten elf Monaten 2011 waren es 2,93 Millionen Pkw – ein Zuwachs von 9,1 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Im November kamen den Statistikern zufolge etwas mehr als 269.000 Fahrzeuge neu auf die Straße, was einem Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres entspricht. Dabei war der Dieselanteil erstmals höher als der der Benziner: Das KBA registrierte 135.194 Selbstzünder (50,2 Prozent) – auch bedingt durch auffallend viele gewerbliche Zulassungen (Anteil 62,7 Prozent).

Im Trend liegen weiterhin größere Fahrzeuge: Geländewagen kamen im November auf ein Plus von 7,1 Prozent. Die Großraum-Vans legten um 14,2 Prozent zu, und das Oberklassesegment lag 14,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Segment der Minis brach dagegen mehr als ein Fünftel ein (minus 22 Prozent).

VW fährt voraus

Die deutschen Marken entwickelten sich den Angaben zufolge unterschiedlich. Deutliche Zuwächse gab es bei VW (plus 14,3 Prozent), Audi (plus 9,8 Prozent), Ford (plus 8,4 Prozent) und BMW/Mini (plus 2,7 Prozent). Die Zulassungen von Opel waren dagegen um 2,8 Prozent rückläufig. Mercedes-Benz büßte 8,4 Prozent ein, die Kleinwagentochter Smart 11,2 Prozent. Porsche brachte sogar 17,9 Prozent weniger Sport- und Geländewagen auf die Straße.

Renault konnte im Verbund mit Dacia seine Führungsposition innerhalb der Importmarken im November weiter ausbauen (plus 25,1 Prozent). Auch Kia (plus 77,8 Prozent) und Volvo (plus 35,1 Prozent) wuchsen kräftig. Bei Lancia stand sogar eine Steigerung von über 400 Prozent in der Monatsbilanz. Zu den großen Verlierern unter den ausländischen Herstellern zählten im Berichtsmonat unter anderem Skoda, Mazda, Peugeot und Seat. (rp)

Sie finden die tabellarische Übersicht rechts unten in der Infobox.

 


KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

Bisher noch keine Kommentare! Geben Sie doch den Ersten ab.

0 Leserbriefe

Frage der Woche

GW-trends twittert

Möchten Sie immer sofort informiert werden, wenn es News aus der Gebrauchtwagenbranche gibt. Dann folgen Sie GW-trends auf Twitter. mehr

Professionelles Standzeitmanagement

Langsteher

Lösungen für Ihre Langsteher

Lesen Sie hier die wichtigsten Schritte, um Ihre Standtage zu reduzieren. mehr

Lösungen für Leasingrückläufer

Leasingrückläufer

Tipps zum Verkauf von Leasingfahrzeugen

Lesen Sie hier die aktuellen Beiträge aus GW-trends zur Vermarktung dieser Fahrzeuge. mehr

Kostenlose Leseprobe

Profitieren Sie jetzt!

Testen Sie zwei Ausgaben von GW-trends - kostenlos und unverbindlich! mehr

Gabler Wirtschaftslexikon

GABLER WIRTSCHAFTSLEXIKON ONLINE

Gabler Wirtschaftslexikon Online: Lexikon und Definition für Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Recht und SteuernDas Wissen der Experten:
- Qualitätsgeprüft.
- 25.000 Stichwörter.
- Kostenlos online.

» Definition kostenlos im Lexikon suchen

mehr

Online-GW-Business

10 Tipps für Ihr GW-Geschäft im Internet

Lesen Sie hier, wie Sie Ihr GW-Geschäft im Internet professionalisieren. mehr

Markt

Markt_Box_mini

Den Markt bearbeiten – eine der zentralen Maßnahmen, um den Überblick über die aktuelle Lage des GW-Marktes zu behalten. mehr

GW-Bestseller

Die Statistiken von Mobile.de zeigen, wonach GW-Käufer wirklich suchen. Eine exklusive Marktübersicht in zehn Folgen. mehr