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Leasingrückläufer – ein ungelöstes Problem?
Aus GW-trends 6/2008, S. 18 (erschienen am 22.12.2008)
Dieser Beitrag ist Teil des Artikels „GW-Coaching“ von Jens Vieting, Key Account Manager bei der Cipa AutoContact GmbH (www.auto-contact.com)
Mit einem Schlag 20 in „Rentner-Silber“ lackierte, „Vertreter-Velours“ bestückte und großzügig mit CD-Radio ausgestattete Mittelklasse-Limousinen auf den Hof zu bekommen – ein Szenario, das jedes moderne Autohaus betrifft. Oder eine Herausforderung für GW-Profis!
Die wichtigste Regel, die bei derartigen Beständen so gut wie nie beachtet wird, ist : GW- und NW-Abteilung verstehen sich als zwei getrennte Profit-Center! Und dies beginnt bereits bei der korrekten Verbuchung der Überzahlung dorthin, wo der Verlust entstanden ist, meist im NW-Geschäft.
D. h. ein Leasingrückläufer ist wie eine übliche Hereinnahme nach Marktwert von der GW-Abteilung zu bewerten und auch auszupreisen – andernfalls sind eine teure Wertkorrektur nach 200 Standtagen und das bestehende Problem sicher – und dies „erfreut“ nicht nur Ihre Bank, sondern auch das Finanzamt! Bedenken Sie: Der erste Verlust ist immer noch der geringste!
Was aber nun tun mit einem Überbestand an ähnlichen Fahrzeugen?
Die Schnäppchenschlacht beginnt – oder anders ausgedrückt: Abbau von Langstehern vergleichbarer Qualität mittels Gleichpreisprinzip.
| Lesen Sie weiter auf Seite 2: Situation, Vorgehensweise und erlebter Effekt
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