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Conti hat das Nachsehen
GM-Chef Rick Wagoner
GM vergibt Batterieauftrag für Chevy Volt an LG
Der deutsche Automobilzulieferer Continental hat im Rennen um den Batterieauftrag für das Elektroauto Chevy Volt der Opel-Mutter General Motors (GM) den Kürzeren gezogen. Der Energiespeicher werde zusammen mit dem südkoreanischen Technologiekonzern LG gebaut, kündigte GM-Chef Rick Wagoner am Montag auf der Autoshow in Detroit an.
Dafür werde bis Ende des Jahres eine Fabrik im US-Bundesstaat Michigan errichtet. Die Bauarbeiten sollen demnächst beginnen, die Produktion dann 2010 starten. „GM ist zurück im Batteriegeschäft. Es wird neue, grüne Jobs geben.“
Für GM ist das Elektroauto ein Hoffnungsträger. Neue Modelle sind dringend nötig, nachdem jahrelang auf große, spritfressende Trucks gesetzt worden war. In die Entwicklung seines Elektro-Programms hat General Motors bislang rund eine Milliarde Dollar gesteckt.
Um den Auftrag hatte sich auch der deutsche Automobilzulieferer Continental bemüht. Das Unternehmen hat in Nürnberg mit der Serienproduktion von Lithium-Ionen-Batterien für Autos begonnen. Pro Jahr könnten in Nürnberg bis zu 15 000 Batterien hergestellt werden.
Conti geht früheren Angaben zufolge davon aus, dass im Jahr 2012 weltweit rund zwei Millionen Autos mit Elektro- oder Hybrid-Antrieben auf den Straßen unterwegs sein werden. (dpa)
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(Foto: GM)








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