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Rettungspaket für Opel
Michael Glos
Glos: Hilfe für Opel bleibt eine „einmalige Aktion“
Die Bundesregierung ist über den Fall Opel hinaus nicht zu Rettungsaktionen für in Schwierigkeiten kommende deutsche Unternehmen bereit.
„Wir müssen klar machen, dass das eine einmalige Aktion bleibt“ ,sagte Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) am Montagabend im ZDF-„Heute Journal“.
Bei Opel liege „kein eigenes Marktversagen“ wie bei anderen Autobauern vor, die teilweise die falschen Modelle hergestellt oder eine Überproduktion zugelassen haben. „Bei Opel ist das ganz Besondere, dass sie durch die Tatsache, dass der Mutterkonzern ziemlich pleite ist, jetzt selbst in Turbulenzen geraten können. Und dafür soll vorgesorgt werden.“
Die meisten deutschen Automobilkonzerne seien eigenkapitalmäßig gut aufgestellt, sagte Glos. „Wenn Opel eine deutsche Firma wäre und nicht eine Tochter von GM, dann gäbe es auch keine aktuellen Sorgen um Opel.“
Die derzeit „beste Lösung“ wäre, wenn sich ein Großinvestor fände, der Opel übernähme.
Es wäre aber sehr schwierig, Opel aus dem Konzern General Motors herauszulösen. (dpa)
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(Foto: ddp/Clemens Bilan)








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