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AUTOHAUS/GW-trends-Wettbewerb

Platz 1 und 2000 Euro für Automobile Dehn aus Brandenburg: Familie Dehn freut sich mit Ralph Meunzel (r.) und Dr. Martin Endlein (l.) über Scheck, Schampus und Urkunde.
Erfolgsbaustein GW-Platz
Von Dieter Radl
Die Fachredaktionen AUTOHAUS und GW-trends haben am Montag in München die Sieger des gemeinsam ausgelobten Wettbewerbs "Die besten GW-Plätze 2010" ausgezeichnet. Den mit 2.000 Euro dotierten Platz eins sicherte sich Automobile Dehn aus Brandenburg, gefolgt von der AZF Unternehmensgruppe aus Flensburg auf Platz zwei (1.000 Euro) und dem Mitterteicher Autohaus Enslein & Schönberger auf Platz drei (500 Euro). Die Top-Ten-Betriebe hatten zum Großteil die GW-Platz-Konzepte ihrer Hersteller professionell umgesetzt, dabei aber auch eigene Ideen und Konzepte in ihre Plätze integriert.
Vor allem Automobile Dehn überzeugte die Jury durch eine sehr individuell und professionell konzipierte GW-Handelsmarke, die auf dem Platz mit farbiger Zonierung, ausgezeichneter Funktionalität, geschickt platzierten Leistungs- und Nutzenversprechen, perfekter Signalisation und Lichtregie sowie durch eine in die Standort- und Verkehrssituation bestens eingepasste Platzgestalt glänzte. Und "die Tatsache, dass hier auch Gebrauchtwagen in der 5.000-Euro-Preisklasse professionell und erfolgreich vermarktet werden" sei ein weiteres Kriterium für die Platz-eins-Vergabe gewesen, betonte AUTOHAUS-Chefredakteur Ralph Meunzel anlässlich der Preisverleihung.
"Insgesamt hat dieser Wettbewerb mit seinen rund 100 Teilnehmern gezeigt, dass das Niveau der Gestaltung und Instrumentalisierung der GW-Plätze im deutschen Autohandel deutlich gestiegen ist, wie etwa der Vergleich zu unserer gleichartigen Konkurrenz vor knapp fünf Jahren zeigt", resümierte Meunzel. Er führte dies auch auf die verstärkten Bemühungen der Automobilhersteller zurück, durchdachte GW-Konzepte für ihre Handelspartner auf die Beine zu stellen.
Die Seele des Platzes
Wie wichtig für die "Vitalität" eines GW-Platzes neben der schönen Platzgestalt die "Seele" einer individuellen GW-Strategie und eines motivierten Teams sei, betonten die Jury-Mitglieder Sabine Schunk (Pro-Car Versicherungsdienst), Heinz Tschernisch (Credit-Plus Bank), Peer Günther (BCA Autoauktionen) und Stefan Mellmann (cardetektiv.de GmbH), die den Wettbewerb unterstützt und die Top-Ten-Betriebe ausführlich begutachtet hatten. Gerade weil standardisierten Herstellerkonzepten die Tendenz zu Uniformität und Austauschbarkeit inhärent sei, sei der belebende Geist eines Familienbetriebes unabdingbar, um aus einem allgemeinen CI-Modulkonzept einen region- und zielgruppengerechten GW-Platz zu schaffen.
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(Foto: Manuel Eder/AUTOHAUS)








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