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VMF-Vorstandsvorsitzender Michael Velte gibt einen Einblick in die Kriterien der "Fairen Fahrzeugbewertung".
Einfach fair bewerten
Aus GW-trends 2/2010
Von Sandra Enning
Die Bewertung eines fremden Fahrzeugs ist eine sensible Angelegenheit. Der Grad zwischen Akzeptanz und Unverständnis ist gering, Schnell kann es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Fahrzeugbewerter und -besitzer kommen. Diesem Problem stehen nicht nur Gebrauchtwagenhändler bei einer Inzahlungnahme gegenüber, sondern auch Leasinggesellschaften am Ende der Leasinglaufzeit. Hier ist der Missmut besonders groß, wenn es zu Nachzahlungen kommt. Umso wichtiger sind daher objektive und für den Leasingnehmer nachvollziehbare Kriterien bei der Fahrzeugbewertung.
Diese hat der Verband der markenunabhängigen Fuhrpark-Management-Gesellschaften (VMF) 2001 mit dem Konzept der „fairen Fahrzeugbewertung VMF“ entwickelt. Michael Velte, VMF-Vorstandsvorsitzender hierzu: „Mit der fairen Fahrzeugbewertung wollen wir den Leasingnehmern maximale Sicherheit und Transparenz bieten. Schließlich entscheidet sich oft erst bei der Rücknahme, ob die Investitionsentscheidung in die Marke, Motorisierung und den Leasingpartner richtig war.“
Hierzu wird von einem neutralen Sachverständigen der Dekra gemeinsam mit dem Leasingnehmer ein Protokoll für das Fahrzeug erstellt. Dieses dokumentiert den Zustand sowie eventuelle Schäden. Die Mängel werden per Foto festgehalten. Für Schäden, die aus der normalen Nutzung entstanden sind (siehe Infobox rechts unten), fallen keine Kosten an. Darüber hinausgehende Mängel werden berechnet. Bei Schäden, die nicht sicherheitsrelevant sind, werden nicht die kompletten Reparaturkosten in Rechnung gestellt, sondern nur ein reduzierter Mehrwert, der abhängig vom Fahrzeugalter und den gefahrenen Kilometern ist.
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(Foto: Sandra Enning/Springer Fachmedien München GmbH)



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