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Handel mit System

Bei der Podiumsdiskussion "EGA gestern, heute, morgen" nahmen teil (v.l.n.r.): Wolfram Lambeck, Anton Gerum, Georg Wolf, Reinhold Thalhofer, Sven Heilmann und Carlo Jesse.
EGA feiert zehnjähriges Jubiläum
Die Einkaufsgenossenschaft Automobile (EGA) hat ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Bei diesem Anlass wurde Bilanz gezogen und das neue Leistungsportfolio vorgestellt. Was im Gründungsjahr mit sieben Mitgliedern begann, sei in zehn Jahren zu einem Netz von mittlerweile 300 markengebundenen und freien Händlern angewachsen, so der Verband. Nach EGA-Angaben belief sich der Gesamtumsatz im Jahr 2010 auf rund 1,6 Milliarden Euro. Die angeschlossenen Betriebe verkauften den Angaben zufolge etwa 120.000 Fahrzeuge.
Die EGA-Vorstände Thorsten Cordes und Wolfram Lambeck berichteten über Innovationen wie den Verkäufer- und Servicearbeitsplatz "EGA-NET", der dank "EGA-NET to go" nun auch die Arbeit per Tablet-PC erlaube. Dank des Programms könnten die Mechaniker künftig Diagnosen direkt am Fahrzeug durchführen oder die Daten des Qualitätschecks drahtlos übermitteln.
Das ursprüngliche Kerngeschäft der EGA – der Einkauf, sei ebenfalls wesentlich verbessert worden. Der Zugriff auf den Pool von 15.000 Fahrzeugen sei mit dem überarbeiteten Lieferservice schneller, so die EGA. Das "EGA-Treuhandkonto" erlaube zudem einen Paketeinkauf. Unterstützung gebe es auch bei der Finanzierung mit dem "Einkaufskonto plus".
Für das 25-jährige Jubiläum gebe es ebenfalls eine Zielrichtung. Gerhard Lambeck: "Eine EGA, die europaweit aktiv ist." Thorsten Cordes ergänzt: "Wir sind in Gesprächen mit möglichen Partnern in Polen" . (red)
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(Foto: EGA/Peter Mautsch)



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