Dienstag, 15.05.2012
03.02.2009
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Zulassungszahlen

Porsche produziert nach eigenen Angaben immer ein Auto weniger als der Markt verlangt...

Aktueller Marktüberblick

Die Absatzkrise auf dem deutschen Automarkt hat sich zum Jahresbeginn wieder verschärft. Mit 189.400 Autos wurden 14 Prozent weniger Neuwagen verkauft als Anfang 2008, wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag mitteilten. Die Auftragseingänge aus dem Inland lagen um 13 Prozent niedriger als im Januar 2008.

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Rechts unten in der Infobox finden Sie die Übersichten des KBA
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Zulassungen Januar um 16,2 Prozent runter
Im Vergleich zum Dezember 2008 sank die Zahl der Neuzulassungen deutlich um 16,2 Prozent, berichtete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg.
In einem insgesamt schrumpfenden Markt legte das Mini- Segment laut KBA jedoch um mehr als ein Drittel zu. Die Kleinwagen verbuchten ein Plus von einem Prozent, alle anderen Pkw-Klassen hatten Einbußen zu verzeichnen. Besonders ausgeprägt war der Rückgang in der Oberklasse mit einem Minus von 48 Prozent.

Gesamtjahr 2008: 3,09 Mio. Fahrzeuge
Für das Gesamtjahr 2008 ergab sich ein Rückgang um 1,8 Prozent auf 3,09 Millionen neu zugelassene Autos in Deutschland. Damit war 2008 eines der schwächsten Autojahre seit der Wiedervereinigung. Für 2009 erwartet der VDA nach früheren Angaben, dass der Absatz knapp die 3- Millionen-Marke überschreitet.

Umweltprämie schiebt den Verkauf an
Die Verbände sehen jedoch Licht am Ende des Tunnels: Nach dem Kabinettsbeschluss zur Umweltprämie am 27. Januar und der Einigung zur Kfz-Steuerreform seien die Neuzulassungszahlen deutlich gestiegen.
Die Aufträge legten nach Angaben des VDA Ende Januar in einer Größenordnung von 16 Prozent im Jahresvergleich zu. Das sei der erste Anstieg seit September 2008, dies gebe Grund zur Hoffnung für den Inlandsmarkt. Auch die Auftragsbestände entwickelten sich laut VDA nach den dramatischen Rückgängen im vierten Quartal 2008 mit einem Zuwachs um 19 Prozent im Vergleich zum Dezember wieder positiver. Sie erreichten in etwa das Vorjahresniveau.

Politische Rahmenbedingungen sorgen (einigermaßen) für Planungssicherheit
VDA-Präsident Matthias Wissmann sagte am Dienstag laut Mitteilung:
„Vor allem dank der nun langfristigen Planungssicherheit beim Autokauf wächst die Bereitschaft, sich ein neues Fahrzeug zuzulegen. Dies sind erste ermutigende Signale; sie lassen auf eine Stabilisierung des immer noch schwierigen Inlandsmarktes hoffen.“
Zudem hofft Wissmann, dass die zusätzlichen Marketingmaßnahmen der Hersteller einen weiteren Schub auslösen werden. VDIK-Präsident Volker Lange sagte: „Dass der Januar im Pkw-Markt nicht die Wende bringen würde, war vorauszusehen. Allerdings können wir dank der Umweltprämie anhand der Zulassungszahlen der letzten Tage optimistisch auf die kommenden Monate schauen.“

Export schwächelt noch ein bisschen
Trotz der positiven Zeichen zum Monatsende prägen die globale Rezession und die damit verbundene Verunsicherung potenzieller Käufer weiterhin das weltweite Absatzgeschehen. So unterschritten die Bestellungen aus dem Ausland das Ordervolumen vom Januar 2008 um 37 Prozent. „Die Exporte von Personenkraftwagen entwickelten sich dementsprechend auf den meisten Auslandmärkten, wie bereits in den letzten Monaten, unbefriedigend“, berichtete der VDA.
Mit 222.700 Autos setzten die deutschen Hersteller 39 Prozent weniger Fahrzeuge im Ausland ab als vor einem Jahr. „2009 wird ein schwieriges Exportjahr, auch wenn wir weltweit Marktanteile gewinnen“, sagte Wissmann.

Produktion wurde gedrosselt
Die deutschen Autobauer reagierten auf die internationale Absatzschwäche und senkten ihre Produktion. Im Januar liefen mit 314 000 Autos 34 Prozent weniger in deutschen Werken vom Band als vor einem Jahr.
Im Dezember 2008 waren nach früheren Zahlen des KBA knapp 226.000 Pkw neu zugelassen worden und damit 6,6 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. (dpa/red)

 


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