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Aktualisiertes Adressmanagement
Von Dr. Martin Endlein
Mindestens genauso wichtig wie die Inhalte einer Kundendatenbank sind die Aktualität und Richtigkeit des Datenbestandes. Das Problem ist aber, dass die Daten neuer Kunden manuell erfasst werden. "Dabei entstehen oftmals Dubletten und falsche Schreibweisen. Erfahrungen aus der Praxis belegen, dass bis zu 30 Prozent der Bestandsdaten in Unternehmen fehlerhaft sind", berichtet Alexander Hiller von der Databyte GmbH. Abhilfe könne hier ein Abgleich mit Referenzdaten einer unabhängigen Wirtschaftsdatenbank schaffen. Daraus ergebe sich auch, wie häufig sich Ansprechpartner in Unternehmen ändern, Unternehmen umfirmieren oder in die Insolvenz gehen.
Experiment zur Kontrolle
Um die Veränderungen in den Datensätzen bei Autohäusern zu ermitteln, hat GW-trends gemeinsam mit der Databyte GmbH ein Experiment gestartet: Anfang 2011 wurde ein fiktiver, mittelständischer GW-Händler in Lübeck "angesiedelt" und ihm eine Kundendatenbank mit 3.893 Adresssätzen aus dem Databyte-Bestand zugewiesen. Diese Adressen beinhalteten 2.735 Unternehmen im direkten Verkaufsgebiet und 1.158 Kunden in anderen Gebieten. Zum Zeitpunkt des Experiments waren 3.054 Unternehmen wirtschaftsaktiv, 216 Betriebe insolvent, 623 Kunden bereits gelöscht. Anschließend wurden diese Adressen "eingefroren", um zu beobachten, ob sich nach einigen Monaten bereits Veränderungen in den Adressen ergeben haben.
| Lesen Sie weiter auf Seite 2: Das Ergebnis nach drei Monaten
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