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Keine Kündigungen trotz Krise

Abkommen bei Opel-Mutter GM Europa
Opel will die aktuelle Absatzschwäche ohne Jobabbau durchfahren.
Der Mutterkonzern GM habe sich mit den europäischen Arbeitnehmervertretern auf ein Rahmenabkommen für GM Europe geeinigt, das für Krisenzeiten europäische Mindeststandards für verringerte Arbeitszeiten festlegt, gleichzeitig aber betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen ausschließt, sagte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz am Montag in Rüsselsheim.
Der unbefristete Vertrag sei beschlossen, aber noch nicht unterzeichnet. Er soll schon greifen, falls die Produktion in den kommenden Wochen gedrosselt werden müsste.
Nach dem Abkommen soll das Unternehmen kurzfristig flexibel reagieren können, wenn der Markt die gebauten Autos nicht mehr abnimmt. Bei Arbeitszeitverkürzung sollen die Mitarbeiter aber einen 50-prozentigen Ausgleich für nicht geleistete Arbeitsstunden erhalten.
Das staatlich geförderte Kurzarbeitergeld soll um 12,5 Prozent aufgestockt werden, um die sozialen Lasten zu schmälern, sagte Franz. Der andauernde, dramatische Einbruch im Automobilmarkt zwinge die Hersteller zu ungewöhnlichen Maßnahmen, um Absatzrückgänge in der Produktion auszugleichen, teilte das Unternehmen mit.
„Diese erste europäische Vereinbarung über einheitliche Mindeststandards bei Arbeitszeitanpassungen schützt die Beschäftigten vor drastischen finanziellen Nachteilen. Besonders wichtig ist, dass während der Laufzeit der Maßnahmen das Management betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen in ganz Europa ausschließt“, sagte Franz, der auch Europäischer Betriebsratsvorsitzender von General Motors ist. Im vergangenen Jahr war der Absatz der wichtigsten GM- Marke Opel/Vauxhall um 10,5 Prozent auf 1,46 Millionen Fahrzeuge eingebrochen. (dpa)
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(Foto: Volker Hartmann/ddp)








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